Acht Regeln
für die Plätze,
die wir lieben.
Vanlife, Wohnmobil, ausgebauter Sprinter — egal womit du unterwegs bist. Wenn wir uns an ein paar einfache Dinge halten, bleiben unsere Lieblingsorte auch morgen noch das, was sie heute sind.
Kurz. Konkret.
Für die Straße.
Keine Predigt, keine Verbotsliste. Acht Selbstverständlichkeiten, die zusammen einen großen Unterschied machen.
Park dort, wo du darfst.
Ein Stellplatz, ein Fahrzeug, eine Nacht.
- Ich prüfe lokale Regeln, Beschilderung und Eigentümer:in, bevor ich stehen bleibe.
- Ich nutze einen einzigen Stellplatz — keine Konvois, kein Mehrfachbelegen.
- Bei kleinen, beliebten oder kostenfreien Plätzen bleibe ich nur eine Nacht.
- Ich halte Abstand zu anderen Reisenden — und sage hallo.
Abwasser gehört in die Entsorgung.
Niemals in die Natur. Niemals in den Gully.
- Schwarz- und Grauwasser entleere ich nur an dafür vorgesehenen Stationen.
- Tausende Entsorgungsstellen finde ich direkt in der Roava-Karte.
- Ich akzeptiere, dass diese Infrastruktur Geld kostet — und zahle, wenn sie etwas kostet.
Hinterlasse nichts. Nimm etwas mit.
Leave no trace — und gerne ein Stück mehr.
- Ich nehme meinen Müll mit, wenn ich ihn vor Ort nicht ordentlich trennen kann.
- Ich sammle Müll auf, den andere liegen gelassen haben — ohne großes Theater.
- Zigarettenkippen, Feuchttücher, Glas: nichts davon bleibt zurück.
Kein Feuer ohne Erlaubnis.
Ein Funke reicht — entscheide dich für die sichere Variante.
- Offenes Feuer und Grillen nur dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist.
- Bei Trockenheit oder Wind: gar nicht, auch nicht „nur kurz“.
- Gaskocher statt Lagerfeuer ist fast immer die richtige Antwort.
Sei leise. Sei diskret.
Die Stille ist der Grund, warum wir hier sind.
- Keine laute Musik, kein Außenlautsprecher, kein Fernseher in die Nacht.
- Hunde an die Leine — Wildtiere sind hier zu Hause.
- Ich verzichte auf „Campieren“ auf öffentlicher Straße: keine Markise, kein Tisch, kein Vorzelt.
Respektiere Flora und Fauna.
Du bist Gast, nicht Mieter:in.
- Ich fahre und parke nicht in Wiesen, Dünen oder geschützten Zonen.
- Ich halte Abstand zu Wildtieren und füttere sie nicht.
- Ist ein Platz voll, fahre ich weiter — statt einen neuen aufzumachen.
Lass etwas dort, wo du übernachtest.
Lokale Wirtschaft statt Online-Bestellung.
- Ich kaufe auf Märkten, beim Bäcker, beim Hofladen, beim Restaurant um die Ecke.
- Stellplatz-Gebühren sind kein Ärgernis, sondern Beitrag zur Region.
- Trinkgeld: ja. Sichtbarer Dank: noch besser.
Privatgelände? Frag, bevor du parkst.
Ein Hof ist kein Stellplatz, bis jemand „ja“ sagt.
- Ich stelle mich vor, sobald ich ankomme — kurz, freundlich, ehrlich.
- Ich respektiere Tagesablauf und Tiere des Hofes.
- Bevor ich Grill, Stuhl oder Hund auspacke, frage ich um Erlaubnis.
Weil ein paar
Idiot:innen
alles kaputt machen.
Jedes Jahr verschwinden Stellplätze, weil Reisende Müll, Lärm oder Fäkalien hinterlassen. Diese Charta ist unser kleiner Hebel dagegen.
Sichtbar bleiben
Wir sind als Vanlife-Community sichtbar — im Guten wie im Schlechten. Verhalten entscheidet, ob morgen noch ein Schild „Wohnmobile willkommen“ steht.
Den Plätzen etwas zurückgeben
Wir nutzen Aussichten, Wiesen, Strände — kostenlos. Das mindeste ist, sie sauber, leise und im Originalzustand zu hinterlassen.
Tiere & Natur zuerst
Brutzeit, Setzzeit, Ruhezone. Wenn ein Schild „Naturschutz“ steht, ist das keine Empfehlung. Wir gehen einen Platz weiter.
Selbstverpflichtung statt Regelwerk
Niemand kontrolliert das. Niemand straft uns dafür ab. Genau deshalb funktioniert es — oder eben nicht.
„Ich reise so, dass der nächste
Mensch nach mir denkt:
hier war noch niemand."
Trag die Charta
in dein Cockpit.
Öffne Roava unterwegs — Stellplätze, Entsorgung, Wasser, Cafés. Alles, was du brauchst, um diese Charta einzuhalten.
